Der neue Standardtarif – wie läuft die Annahme der Anträge? (news-private-krankenversicherung)
Laut eines Artikels von VersicherungsJournal (im Internet unter versicherungsjournal.de) gibt es zwar inzwischen eine Vielzahl von Anfragen und auch erste Anträge. Da es aber viele offene Fragen gibt, scheint sich die Policierung der Anträge zu verzögern. Eine offene Frage ist z.B. wie die Auseinandersetzung von Continentale und Bundesgesundheitsministerium ausgeht. Die Continentale erklärte nämlich, sie werde keine Leistungen für die bei Vertragsbeginn bereits laufenden Behandlungen erbringen. Unklar ist auch noch, zu welchen Bedingungen die Pflegeversicherung anzubieten ist. Roland Weber, im Vorstand der DEBEKA: „Die Mehrzahl der Antragsteller im modifizierten Standardtarif sind Problemfälle, die eigentlich über 100 Prozent Risikozuschlag erforderlich machen”. Es ist aber noch nicht geklärt, ob es in der Pflegeversicherung Risikozuschläge geben wird. Auch unklar ist es noch, ob es eine Wartezeit geben soll. Unter den Antragstellern befinden sich nämlich bereits Pflegebedürftige. Auch bei den Beiträgen scheint es noch Unklarheiten zu geben. Einige Gesellschaften sind sich wohl noch nicht so ganz klar darüber, was es kosten soll. (Einige Preisbeispiele: für eine 40jährige Frau 471,52 bei Allianz, Continentale oder Debeka. Ein 40jährige Mann zahlt bei diesen Gesellschaften 403,83. Bei noch älteren Antragstellern wird dann der Beitrag auf den durchschnittlichen Höchstbeitrag in der GKV begrenzt und dieser ist jetzt 2007 bei 505,88.)
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- Der neue Standardtarif – wie läuft die Annahme der Anträge? - a.mueller, 14.08.2007, 12:19 (news-private-krankenversicherung)
