Unterschriften sammeln gegen die Kopfpauschale (news-krankenkasse)
Die SPD – ein Gegner der Kopfpauschale – hat nun eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen. Da die SPD mit Einführung der Kopfpauschale den ersten Schritt weg von der sozialen Krankenversicherung sieht, geht Sie nun vehement gegen Bundesgesundheitsminister Röslers (FDP) Vorschläge der Kopfpauschale vor. Sie hat nun eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen. Kurz nach dem Start waren schon über 4000 Unterschriften abgegeben, obwohl das Projekt noch gar nicht beworben wurde.
Bei der Kopfpauschale soll jeder Versicherte über 18 einen bestimmten Betrag erbringen. Wer diesen nicht zahlen kann, soll einen Zuschuss erhalten. Der Betrag dürfte am Anfang wohl so bei 110 EURO liegen, sollte aber 7% des Einkommens nicht überschreiten.
Die Arbeitgeben sollen einen Beitragssatz von 6,5% zahlen und dieser darf dann nicht erhöht werden. Wenn mehr Geld gebraucht werden sollte, müsse die Kopfpauschale erhöht werden.
Die SPD sieht hier das Grundprinzip der solidarischen Krankenversicherung angegriffen. Denn viele werden sich den Betrag nicht leisten können und werden so zu Bittstellern des Sozialstaates. Zudem ist die Finanzierung dieser Lücken absolut ungeklärt. Auch die Familienversicherung würde es in dieser Form nicht mehr geben, denn jeder Versicherte müsste die Pauschale leisten, also auch Ehepartner und auch Kinder in der Ausbildung, sobald diese über 18 sind.
Wer die Unterschriftenaktion der SPD unterstützen möchte, kann dies auf den Internetseiten der Partei jederzeit tun.
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- Unterschriften sammeln gegen die Kopfpauschale - a.mueller, 03.03.2010, 10:19 (news-krankenkasse)
